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Eine Karte, Erkenntnisse und ein paar Zitate

 

 Unsere Route

 

Erkenntnisse:

 - Fussgaengerampeln sind weiss (Wir warten an der Ampel, sie springt um...Anja: 'Gruen!' Leonie: 'Nein, weiss!!')

 - so gut wie jeder besitzt einen iPod

 - fast jeder faehrt Automatik 

 - Kanadier sind generell freundlich und hilfsbereit

 - beim Rechtsabbiegen darf man ueber rot fahren

 - man verliert schnell den Ueberblick, wo man mit 18 in Pubs darf oder nicht, da es von Provinz zu Provinz wechselt

 - komische Klospuelungen, oeffentliche Klos kosten nirgends was und sind ueberall zu finden

 - es gibt gaaaanz viel Eichhoernchen 

 - Kanadier grillen genauso gern wie wir

 - Autos haben vorne kein Nummernschild

 - Kanadier kennen kein Spezie 

 - es gehoert sich beim Busaussteigen 'Thank you' zum Busfahrer zu sagen

 

Zitate: wie es ist, wenn man sein deutsches Sprachvermoegen verliert

 - Leonie: 'Ich denk so' (I think so)

 - Anja: 'Die nehme Fotos.' (to take a picture)

Leonie (als es ans Kanufahren in Whistler geht): 'Anja meinsch mir brauche da so ne...wie heisst des?- Lebensjacke?' Anja: 'Haeh, Lebensjacke?' Leonie: 'Ach.. was heisst life jacket nochmal auf deutsch?' Anja: 'Schwimmweste.'

 - Leonie: 'Wie heisst des Teil, wo soviele Sache drin sin? ...Achja, Taschenmesser!'

 

6 Wochen vorueber... =( 

 

 

 

18.8.08 03:31


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Der letzte Tag: Beluga-Babys und Shopping-Panik (17.08.)

So, jetzt ist es soweit: wir verplempern hier gerade unsere letzten Internetminuten und werden uns gleich ein Taxi zum Flughafen nehmen. Es ist verdammt schwuel und das Wetter wird schlechter - Vancouver weint um uns

Heute morgen (oder eher mittag) waren wir noch im Aquarium, wo wir uns u.a. Delphine, Beluga-Wale (inklusive kleinem Baby) und andere schraege Fische angesehen haben. Danach war es schon fast zu spaet, um noch ordentlich unsere restlichen Dollars loszuwerden, und so rannten wir panisch durch die Strassen auf der Suche nach leerkaufbaren Laeden... aber wie das so bei uns ist, wenn wir was suchen, finden wir es nie, und so blieb die Beute klein. Jetzt hoffen wir noch auf den Flughafen, vielleicht entdecken wir da noch was Nettes

Bis morgen!

18.8.08 03:35


Grouss Mountain (16.08.)

Da wir weder lust auf Downtown noch auf nochmal Stanley Park hatten, ging es heute noch ein letztes Mal in die Berge - die praktischerwesie nur ca eine halbe Stunde entfernt vom Zentrum Vancouvers liegen. Nach einer kurzen Strecke im Bus mussten wir in einen SeaBus, eine Faehre hinueber nach North Vancouver, wechseln, danach ging es wieder mit dem Bus hoch bis zur Capilano Suspension Bridge, unserer ersten Station. Wir waren erleichtert, dass sich der ca $20 teure Eintritt nicht nur auf die (wackelige...) Haengebruecke bezog, wie wir zuerst dachten, sondern noch einen kleinen Park mit beinhaltete, in dem man noch in den Baumkronen herumspazieren konnte und lustige Stempel sammeln konnte^^

Anschliessend ging es noch ein wenig hoeher hinaus, naemlich mit der Seilbahn auf die Spitze des Grouss Mountain, von dem man einen schoenen Blick auf die Stadt und das Meer hat. Wir verirrten uns noch ein wenig, als wir ueber einen seitlichen Pfad auf den hoechsten Punkt laufen wollten, und irgendwann in der Pampa landeten (Leonie: Da ist ein Sandhaufen! Da sind wir richtig! (entpuppte sich als Schneefeld)) und vor den Augen eines ganzen Publikums, das sich gerade eine Raubvogelshow ansah, einen Hang hinaufklettern mussten. Nachdem wir es schliesslich doch ganz nach oben geschafft hatten (viel zu heiss, trotz der Bergluft), beobachteten wir noch einige Paraglidern beim Starten, bevor wir wieder zur Seilbahnstation (mit einem Umweg ueber ein Grizzlybaerhabitat und eine Lumberjack-Show) hinabliefen. Dort mussten wir noch ein Weilchen anstehen, da sich ziemlich viele Touristen angesammelt hatten.

Wieder in der Stadt marschierten wir hinunter zum Downtown Hostel, um dort unser Abendessen zu kochen. Dort trafen wir noch eine Koelnerin, die fuer ein halbes Jahr Work&Travel in Canada bleibt, und verquatschten uns ein bisschen, sodass wir zu spaet zu unserem Sonnenuntergang am Strand kamen - aber den kannten wir ja eigentlich schon, von daher war es weniger tragisch. Als es kalt zu werden begann, hielten wir uns noch eine halbe Stunde mit Shopping warm, bevor es dann, zum letzten Mal, in unser Hostelbett ging.

17.8.08 21:44


Stanley Park und das erste Mal ein richtiger, kitschiger, schoener Sonnenuntergang (15.07.)

Wie schon im Eintrag zuvor erwaehnt, sind wir also die ganze Robson Street hinunter zum Stanley Park gedackelt. Eigentlich wollten wir ja gemuetlich darin herumlaufen, aber es aehnelte doch eher einer Wanderung als einem Spaziergang - der Park ist 400qm gross (groesster Stadtpark Amerikas) und ist mehr ein Urwald als ein Stadtpark. Praktischerweise werden dort kostenmlose Shuttle Busse zur Verfuegung gestellt, die einmal um den Park herumfahren, nur leider waren die so ueberfuellt, dass Laufen die schnellere Variante war. Stephanie hatte uns noch im Hostel von einer Waschbaerenfamilie erzaehlt, die im Moment jeder dort sehen willl - wir kamen nicht nur in den Genuss der Familie, sondern noch zig anderer Waschbaeren...so suess Gesehen haben wir auch die weltbekannten totem poles, die dort rumstehn, und das obligatorische Tourifoto (Anja+ Pfaehle und Leonie + Pfaehle) gemacht. Auch die Skyline, die man von der Ostseite des Parks schoen sehen kann, blieb nicht vor uns verschont. Irgendwie ging aber dieser ganze Nachmittag wie unter einem Schleier an uns vorbei... da hat definitiv der Schlaf gefehlt.

Abends mussten wir dann noch eine kleine Weltreise unternehmen, um endlich an unser Essen zu kommen. Wir hatten Nudeln und Chili con carne eingekauft, um dann, als wir kochen wollten, festzustellen, dass das HI-Central nur ueber Microwellen und Toaster, aber nicht ueber einen Herd verfuegt. Also dackelten wir ein "paar" Blocks weiter, um im HI-Downtown zu kochen. Nach dem Essen gignen wir direkt zum Sunset-Beach, wo wir dann das erste Mal von einem Baumstaum mit Blick aufs Meer und die Berge einen tollen Sonnenuntergang sahen, nachdem wir bisher immer zu frueh oder zu spaet gewesen waren, oder durch Wolken an der Aussicht gehindert worden waren. Viel gemacht haben wir danach nicht mehr und so lagen wir um halb 11 im Bett, um den fehlenden Schlaf der vergangenen Naechte nachzuholen.

16.8.08 20:14


Stadt, Strand, Feueralarm (14.08. auf den 15.08.)

Nachdem wir eine unruhige erste Nacht hinter uns gebracht hatten (viel zu heiss im Zimmer, Strassenlaerm), gingen wir ertsmal zur Stadtbibliothek (freier Internetzugang fuer eine Stunde pro Tag ). Die Bibliothek hier ist echt toll, riesengross mit ganz vielen Cafes und so. Anschliessend machten wir uns auf, um die Stadt anzusehn. Allzu erfolgreich waren wir allerdings nicht, es war so heiss und drueckend, dass wir die meiste Zeit eher mit Pausen verbrachten. Begutachtet haben wir den Canada Place, eine Uhr, die mit Dampf betrieben wird und alle Viertelstunde ein Liedchen pfeift, und Vancouver von oben im Vancouver Lookout. Bevor wir dann zurueck ins Hostel sind, da wir uns fuer eine "BBQ and Sports Night" im Hostel Vancouver Jericho Beach (das liegt 20 Busminuten ausserhalb und soll das schoenste der drei HI-Hostels hier sein) angemeldet hatten, sassen wir noch ein Weilchen in einem Park herum, wo wir von gruseligen Raben umzingelt wurden.

Zurueck im Hostel warteten wir mit ein paar anderen - vergeblich -  auf die Person, die uns nach Jericho Beach bringen sollte. Letztendlich mussten wir also alleine los und kamen eine dreiviertel Stunde zu spaet, sodass die meisten schon mit Essen fertig waren. Wir setzten uns mit unserem Essen zu einem Freiburger, einer deutschen Wahlschweizerin und einer Schweizerin an den Tisch, die wir natuerlich dooferweise zuerst auf Englisch ansprachen. Spaeter kam noch ein Englaender hinzu, und so war die lustige Tischrunde komplett. Die Gespraeche gingen ihre ueblichen Wege: Wie lang bist du schon hier, wie lang bleibst du noch, was hast du schon gesehen, was kann man empfehlen (wir haben schon unsere Standardantworten)... Da der Freiburger ebenfalls dieses Jahr Abitur gemacht hatte, ging das Thema natuerlich auch unweigerlich in diese Richtung (Juhu, Matheabilaestern :P). Irgendwann beschlossen wir beide dann, uns noch ein wenig an den Strand zu setzen um ein paar nette Skyline-Fotos zu machen. Der Freiburger kam ebenfalls mit, da er den Strand auch noch nicht gesehen hatte. Das ganze wurde dann noch sehr interessant; Feststellungen wie: 'Hey, die Haeuser da sehn aus wie ein Riesenrad!' oder 'Da ist ein Kreuzfahrtschiff! -Leonie: 'Da will ich mal drauf joggen!!' oder Anjas Begraebnis ihres Kaugummis unterhielten uns den ganzen Abend, sodass es 12 war, als wir beschlossen, mal doch so langsam den Bus zurueck ins Hostel zu nehmen. Wir warteten fast eine Stunde, bis wir dann zurueck zum Hostel gingen und feststellten, dass der letzte Bus 5 Minuten bevor wir an die Haltestelle gedackelt waren, abgefahren war. Es blieb uns also nur noch das Taxi. Wir mussten dreimal anrufen, bis wir es schafften, ein Taxi zu bestellen, ohne dass die Verbindung mittendrin abbrach... zu unserer grossen Erleichterung war die Fahrt auch nicht allzu teuer und so lagen wir dann irgendwann um 2 endlich in unseren Betten.

2.15 Uhr: Irgendeine nervige Glocke fing ploetzlich an zu schrillen. 5 Minuten spaeter kam Stephanie, eine Oesterreicherin aus unserem Zimmer, mal auf die Idee, auf den Gang zu sehn - der Alarm kam nicht, wie wir dachten von draussen, sondern schrillte in unserem Hostel! Erstmal waren wir etwas verwirrt, was denn nun zu tun sei, aber kurz darauf kam eine Mitarbeiterin des Hostels angerannt und klopfte an alle Tueren, wir sollten unverzueglich hinunter auf die Strasse, der Feueralarm wurde ausgeloest. So langsam brach dann die Panik aus, wir packten das Wichtigste (Reisepass, Flugticket, Geldbeutel) in unsere kleinen Rucksaecke (Zeit, um unsere Baerenboxershorts gegen normale Hosen zu tauschen war aber noch ) und rannten aus dem vierten Stockwerk die Treppen hinunter auf die Strasse. Da stand dann das komplette Hostel, und keiner wusste so richtig, was eigentlich los war. Wir hielten uns an unser Zimmer und standen gemeinsam mit Stephanie und einer Suedkoreanerin rum. Leonie ging dann irgendwann los, um nachzufragen, wie lange dass denn noch gehen sollte, bekam aber nur die Auskunft, dass der Alarm im Nachbargebaeude, einem Pub, ausgeloest worden war, und dass die Feuerwehr (zwei gemaechlich in den Pub hineinspazierende Herren, deren Anblick uns ein wenig beruhigte) erst eine Entwarnung geben muesse. So vertrieben wir uns die Zeit damit, unseren Adrenalinspiegel zu senken, den vorbeilaufenden Leuten zu erklaeren, was hier los war und die ganzen Hostelgaeste zu begutachten, die teilweise im Schlafanzug herumstanden. Wir waren echt froh, dass wir nur 15 Minuten im Bett gelegen hatten und noch fit waren, im Gegensatz zu denen, die mitten aus dem Tiefschlaf gerissen worden waren.

Irgendwann war es dann soweit, wir durften - nun hundemuede und extrem hungrig - zurueck in unsere Zimmer. An Schlaf war nicht mehr wirklich zu denken, wir waren alle noch aufgeregt und im Zimmer war es bruetend heiss. So sind wir heute jetzt ein wenig geraedert... Vorhin haben wir noch nachgefragt, was denn eigentlich den Alarm ausgeloest hatte - anscheinend hat sich da im Pub wohl jemand einen "Spass" erlaubt - na danke!

Jetzt gehen wir noch ein wenig in den Stanley Park - Stress abbauen^^

15.8.08 20:36


Whistler: Vielversprechender Anfang, unschoenes Ende (12.-13.08.)

Die Hinfahrt an sich von Victoria nach Whistler war nicht mehr ganz so spannend wie die Fahrt nach Victoria - die Faehre kannten wir nun ja schon. Interessanter wurde es dann, als wir (da unser Discovery Pass nun abgelaufen war) das erste Mal ein richtiges Greyhoundticket kaufen mussten.

In Whistler angekommen hatten wir ein wenig Pech, als uns der letzte Bus zum 6km entfernten Hostel vor der Nase wegfuhr, weil der Greyhoundbus eine halbe Stunde Verspaetung hatte. Das erwies sich dann aber nicht als ganz so stressig wie zuerst gedacht, wir konnten einen Bus nehmen, der uns in die Naehe brachte, sodass wir nur noch ca. 30 Minuten zu laufen hatten. Unterhaltung hatten wir auch - Dave, ein Kanadier aus Quebec, zeigte uns netterweise den kuerzesten Weg zum Hostel. Dort verabschiedeten wir uns und hatten erstmal peinlicherweise ein paar Probleme, das Hostel zu finden - jegliche (der zahlreichen...) Schilder ignorierten wir und verrirten uns in diverse Nachbargaerten (wer lesen kann ist klar im Vorteil :P). Eingecheckt hatten wir schnell, zum Essen gab es leider nur Kraft Food, da wir keine Gelegenheit hatten, einzukaufen, und dann ging es auch schon ins Bett.

Am naechsten Morgen gab es ein spartanisches Bagel-Fruehstueck (direkt im Hostel gibt es immer das Notwendigste zu kaufen, daher auch das Kraft Food gestern). Zu unserer grossen Freude konnte man hier Kanus umsonst benutzen, sodass wir die Gelegenheit nutzten, ein wenig Fruehsport zu betreiben und ein wenig auf dem Alta Lake, der direkt vor der Haustuer liegt, herumzupaddeln.
Diesmal erwischten wir den Bus hinunter in die Stadt (der faehrt nur viermal am Tag...) und durften dort unser grosses Gepaeck in einem Hotel dort ablegen, da wir ja abends wieder zurueck nach Vancouver wollten. Gerade als wir mitten ins Zentrum von Whistler Village hinein sind, kam dann das grosse Entsetzen - Anjas Kamera war weg. Danach war der Tag gelaufen - sie ging zurueck zum Hostel und wartete dort 3 Stunden bis die Rezeption wieder oeffnete, da man ihr gesagt hatte, es waere eine Kamera gefunden worden, waehrend Leonie im Visitor Center nachfragte; alles erfolglos: Die Kamera im Hostel war die falsche, in der Stadt war auch nichts abgegeben worden. Selbst unser gemeinsamer abschliessender Gang zur Polizei war umsonst. So schauten wir uns in nicht allzu guter Stimmung noch ein wenig das grosse Bikerennen an, das in Whistler gerade ueber mehrere Tage stattfindet, bis dann um halb 7 unser Bus zurueck nach Vancouver fuhr. Waehrend wir auf diesen Bus warteten, unterhielten wir uns noch ein wenig mit einem Suedafrikaner, der jetzt in Australien lebt - Anja hatte ihn beim Warten auf ihre vermeintliche Kamera getroffen.

Die Fahrt im Bus war recht lustig, da der Busfahrer wohl seine eigentliche Berufung im Sightseeing-Tour-Guide sah - alle 10 Minuten machte er uns auf etwas interessantes am Strassenrand der (zugegeben sehr schoenen) Strecke aufmerksam.

15.8.08 02:32


Coast Trail - Regenwald und Kueste im East Sooke Regional Park (11.08.)

Uns stand eine Fahrt mit hoechster Konzentration bevor - um in den East Sooke Regional Park zu kommen, mussten wir zweimal umsteigen. Ganz da waren wir (nach mehreren Gespraechen mit den Busfahrern, wo denn welche Station sei, und nach einem kleinen Fotoshooting - eine Busfahrerin war ganz begeistert davon, zwei deutsche Maedels in ihrem Bus zu haben) am Ende immer noch nicht: um zum Coast Trail, den wir zur Haelfte laufen wollten, hinab zu kommen, mussten wir erst einmal eine Teerstrasse hintuntermarschieren. Marschieren ist hier der richtige Begriff, denn da der letzte Bus zurueck um 18:32 fahert, hatten wir genau 8h und 45min, um alles zu schaffen, was nach den Zeitangaben der Karten recht schwierig erschien. Doch die 5km lange Strecke zur Kueste schafften wir in sagenhaften 40 Minuten, sodass uns das ganze doch machbar erschien (wir waren nicht so scharf darauf, im Wald zu uebernachten). An der Kueste verloren wir wieder eniges an Zeit - die Umgebung war einfach zu schoen, um nicht zigtausende Fotos zu machen. Wunderschoene Straende, Meer, Felskueste und Klippen direkt angrenzend an uralte, mit Flechten behaengte Baeume, Farne und wildem Urwaldgestruepp.

Oft mussten wir uns halb kletternd fortbewegen oder unsere Route anhand von gelben Markierungszeichen korrigieren, wenn der Weg nicht mehr so ganz erkennbar war. Unterwegs trafen wir noch eine Gruppe nach Kanada ausgewanderter Hollaenderinnen, mit denen wir noch tratschten, ausserdem einen komischen Kerl, der uns etwas von einem jelly fish erzaehlte, der irgendwo rumschwaemme (wir haben ihn leider nicht gefunden). Ausserdem entdeckten wir einen herrenlosen, einsamen OL-Posten (sehr mysterioes, da weder weitere Posten noch Laeufer auffindbar waren), den Leonie gleich mehrmals abfotografieren musste und den sie am liebsten mitgenommen haette. Nach ca. 5,5km an der Kueste ging es dann hoch in den Wald - und ab da trafen wir keine Menschenseele mehr.

Maerchenwald! Sieht irgendwie unecht aus...

Lost?

Anschleichen im Urwald!

Irgendwann haben wir uns dann einfach ins Moos gelegt und in den Himmel und in die Baeume geguckt

Kleine Kuscheleinheit - Tree Hugging

Gegen halb 6 kamen wir dann wieder auf einer Teerstrasse an und beschlossen, den Bus eine Stunde frueher zu nehmen. Waehrend wir auf diesen warteten, kam ploetzlich ein Auto mit einem Paerchen vorbei, die meinten, wir haetten den Bus schon verpasst und boten uns eine Mitfahrgelegenheit zum Langford Exchange an, einer unsere Umsteigestellen. Kam uns natuerlich sehr gelegen - praktischerweise nahmen sie uns nicht nur bis zu der Haltestelle mit, sondern den ganzen Weg zurueck nach Victoria direkt vor unsere Hosteltuer, da sie einen Film in der Stadt ansehen wollten. Lustigerweise waren sie kaum aelter als Leonie - wir hatten sie auf den ersten Blick auf 24, 25 geschaetzt.

Zurueck im Hostel war schon wieder Abendessenzeit - allerdings hat die Butter, die in unsere Sosse gehoerte und die wir vergessen hatten zu kaufen, wohl doch den Geschmack ein wenig beeintraechtigt... Anschliessend sind wir zum Abschied von Victoria noch ein wenig am Hafen herumgebummelt (mit interessanten philosophischen Erguessen^^).
Morgen geht's zurueck aufs Festland in den Wintersport-Ort Whistler (wie auch immer der im Hochsommer aussieht).

13.8.08 07:21


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